Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Hygiene- und Abstandregeln sind bei den Wanderungen unbedingt einzuhalten!


20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 08.08.2020 Bustour Bad Berleburg / die Wandergruppe

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Wie die Busfahrt war, wie das Wisent-Gehege aussah, warum wir das Schloss nicht besichtigen konnten - das alles schreibe ich hier nicht, da der Kollege McGeiz hier auf Komoot schon ausführlich darüber berichtet hat.
Während die Spaziergänger den Wanderparkplatz also leicht bergauf verließen, machten wir seriösen :-) Wanderer uns auf den zunächst leicht abwärts führenden Weg nach Nordosten. Schon nach 10 Minuten kamen wir an eine Abzweigung, die schon bei der Vorwanderung vor einem Jahr kritisch war: 3 Wege, die beinahe in die gleiche Richtung zu führen schienen. Hm, im letzten Jahr waren wir von einem falschen oberen Weg zum richtigen unteren abgestiegen. Also nehmen wir den untersten Weg. Falsch, wie sich nach 50 Metern herausstellte. Der mittlere war richtig.
Na gut, es war ja nicht weit, wenn auch in der Hitze unangenehm. Bald darauf traten wir aber endlich in den Laubwald ein, und die Lufttemperatur wurde gleich erträglicher.
Ein scharfer Knick nach links und bergauf - was war denn das? Der erste Vorsitzende hatte es sich nicht nehmen lassen, auf die bekannte Fabel der Gebrüder Grimm anzuspielen: Der Haase und der Frömken :-) Strahlend kamen uns die Spaziergänger von oben entgegen und riefen fröhlich: "Wir sind schon da."
Wir ignorierten ihre Spottrufe stolz und setzten unseren Weg fort, der nun wirklich wunderschön durch die lichten Laubwälder Wittgensteins führte. Nach einer knappen Stunde öffnete sich der Wald - und Gold blinkte uns von der anderen Seite einer weiten Grasfläche entgegen. Schnell erreichtren wir das bemerkenswerte Kunstwerk - allein schon deshalb, weil in seiner Nähe endlich wieder Schatten auf uns wartete. Eine echte Erklärung des Œuvres fehlt: es sollte einfach schön sein.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es weiter, nun eher bergab, bis wir nach 2 Stunden das zweite Highlight des Tages erreichten: ein schön und sauber ausgebautes Kneipp-Becken. Nichts wie rein, dachten sich viele unserer tapferen Wanderer - und sprangen ganz schnell wieder raus. Das Wasser war kalt, richtig kalt, so kalt, dass die Füße nach wenigen Minuten schmerzten. Trotzdem - das Gefühl, die hoch erhitzten Laufwerkzeuge wieder auf erträgliche Temperaturen zu bringen, war herrlich.
Der Rest war einfach: ein Pfädchen im Talgrund führte uns schnell nach Bad Berleburg zurück, der Bus wartete schon auf uns - und ab ging es zum Wisentgehege. (Die Fortsetzung der Geschichte findet der geneigte Leser beim Kommentar von McGeiz hier auf Komoot, oder einen Klick weiter nach unten - viel Spaß!)


Hier einige Bilder von Mitwanderern, danach der Bericht der Spaziergängergruppe:

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20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 08.08.2020 Bustour BadBerleburg - die Spaziergängergruppe

20200808 Schloß Bad Berleburg.jpg Ketsaras traditionelle THAI Massage Marienheide.jpg

Das wäre das Spaziergangsziel gewesen, doch laut Corona, gab es weder eine Besichtgungsmöglichkeit noch einen Zugang zum Schloß-Restaurant. So entstand dieses Foto mal eben im Vorbeifahren aus dem Reisebus.
Pünktlich um 07:30 Uhr begann der Tag der Bustour des SGV-Lindlar mit dem Ziel " Bad Berleburg". Einige unserer Wanderfreunde wollten die 9 km zum "Goldenes Ei" wandern, andere über eine 2700 Meter-Strecke zum Schloßpark zum Relaxen spazieren. Wer wie wandern wollte, das klärte unser V1 im Bus, ebenso wer welches Mittagessen in der Wisent-Wildnis einnehmen wollte. Das war das zweite Ziel der Bustour.
Am Wanderparkplatz trennten sich also die beiden Gruppen, um bei 33 Grad die Touren zu beginnen. Die "Spaziergänger" folgten einer Teerstraße leicht bergauf, um annäherungsweise an jedem zweiten, Schatten spendenden Baum, auszuruhen. Kleinere Pausen im Wald und weiter über schmale Pfade ging es beständig bergab. An einem Teich mit 2 schwarzen Schwänen stoppten wir erneut. Es war beeindruckend solche scheuen Tiere auf 100 cm Abstand zu bewundern.
Wenig später erreichten wir den Schloßpark, wo sich die Spaziergänger-Gruppe wiederum trennte, um den Schloßpark zu erkunden oder eine in der Nähe des Schloßes bekannte Eisdiele aufzusuchen. Das wir zwischendurch noch auf die bergauf wandernde Wandergruppe trafen, war übrigens vom V1 so geplant und der mag es wenn ein "Zeitplan" gelingt. Pünktlich traf dann auch die Wandergruppe an der Eisdiele ein, wo bereits der Bus auf die Weiterfahrt wartete. Ab zur Wisent-Wildnis zum Mittagessen, wo draussen Plätze für uns reserviert waren. Das Essen ließ recht lange auf sich warten, ebenso die Getränke, doch letztendlich sind alle satt geworden. Wegen der großen Hitze wollten nicht mehr alle SGVler die Wisent-Wildnis erkunden, doch es gab auch elf Unentwegte die sich dieses Erlebnis nicht nehmen ließen. Sie waren bei ihrer Rückkehr begeistert, wenngleich auch der eine oder andere den Besuch wetterbedingt (36 Grad) abbrechen musste. Pünktlich um 17 Uhr ging es dann wieder heimwärts und ein ereignisreicher SGV-Tag zu Ende. Norbert (V1)


20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 05.08.20 SGVgehtApp von Schmitzhöhe nach Georghausen

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Wer hätte es gedacht. Tour über SGVgehtApp angeboten und trotz der Hitze wieder reichlich Zusagen bekommen. Doch die Überraschung hat dann Alfons hergestellt. Er kommt mal eben von Wiehlmünden mit den Biobike-Rad, ohne Strom, nach Schmitzhöhe, wird mit uns wandern, um dann wieder als Biobiker nach Hause zu fahren. Das nennen wir mal toll, tapfer und Danke für die Teilnahme. Über gut begehbare Wege geht es mit traumhaften Aussichten hinunter ins Tal zur Sülztalstrasse, kurz vorher rechts weiter zum Schloß und Golfplatz Georghausen mit dem netten Cafe, welches wir uns heute nicht gönnten, um dann hinauf und hinauf und wieder hinauf nach Schmitzhöhe zu wandern. Steil war es dort und sicherlich nicht für jeden angenehm. Kleine Pfade im kühlen Wald, entlang eines Wasserlaufes, eine mit schweren Bohlen hergestellte Brücke querend und Brombeeren naschend erreichten wir nunmehr unsere Fahrzeuge. Vor der Verabschiedung ließen wir es uns unter dem riesigen Baum an der Kapelle nochmals gutgehen. Alfons fuhr schon mal vor, doch in Lindlar am Markt hatten wir ihn eingeholt. Mit seinem flotten Spruch, dass wir ja noch nicht sehr weit gekommen seien, verschwand er dann in Richtung Eichholz. Das Thermometer zeigt 33 Grad. Nette Tour mit netten Menschen. Norbert (V1)


20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 02.08.2020 Vom "Alten Schleifstein" ins Alsbachtal

20200802 Schleifstein.jpgHöller-Reisen, einer unserer Sponsoren.jpg 

Vom Parkplatz „Alter Schleifstein“ führte der Weg leicht ansteigend an meterhoch gestapelten Holzstämmen vorbei. Der Borkenkäfer hatte wohl auch hier ganze Arbeit geleistet.
Kurze Zeit später machte uns Lothar auf den hinter uns in der Ferne sichtbaren „Hahnenzell“ aufmerksam, eine markante Baumgruppe, die aus allen Himmelsrichtungen oberhalb von Kemmerich erkennbar ist.
Weiter ging es durch Horpe und dann hinunter ins Tal des Horpebaches. In Höhe der Fischteiche folgte ein kurzer aber auch steiler Anstieg hinauf nach Eichholz. Hier befanden wir uns erstmals auf dem L-Weg, dessen letzte Etappe heute ja eigentlich auf dem Programm gestanden hätte.
Wir folgten dem Weg aus dem Ort hinaus und hörten dabei schon das dumpfe Krachen umfallender Bäume. Auf der vorgeplanten Route war durch die Fällarbeiten kein Durchkommen mehr, und so schlugen wir uns auf schnellstem Weg zur Straße nach Burg durch. An der dortigen Marienkapelle gab’s die erste Pause. Der weitere Weg fiel erst allmählich, dann immer steiler ins Alsbachtal ab. Am romantisch gelegenen Angelteich begann dann der lange Aufstieg auf die Höhe bei Oberschümmerich, wo wir ein zweites Mal rasteten.
Auf dem Höhenweg liefen wir weiter, um schließlich nochmals nach Altenrath abzusteigen. Dort beim ehemaligen Kuriositätenmuseum lag ein Teil derselben schon im bereitgestellten Container. Wie wir erfuhren, war das Museum schon vor 4 Jahren geschlossen und mittlerweile verkauft worden. Ein letzter Anstieg über Wiesengelände musste nun noch absolviert werden, bevor wir den Ausgangspunkt unserer Tour nach 10 km und 270 Höhenmetern wieder erreicht hatten. Jochen


20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 21.07.2020 GeoCaching Osberghausen

20200731 GeoCaching.jpg Ketsaras traditionelle THAI Massage Marienheide.jpg

Herrliches Wetter, Enkelin, Nachbarsjunge, Ehefrau und Anton, unser Guide machen sich auf den Weg um einen Schatz zu finden. Es geht von Bank zu Bank mit dem Ziel, die Koordinaten des Schatzes zusammenzutragen. Nach vergeblichen Versuchen mit Werkzeugen das Ziel oder Zwischenziel zu erreichen wurde festgestellt, das es mit purer Augenoptik auch erreichbar ist. Ein Foto der Zielortgegend führte uns letztendlich unter Nutzung der von uns berechneten Daten zum Fundort des Schatzes. Dort schrieben wir uns ins Logbuch ein und hinterließen für die nächsten Finder ein gestern gehäkeltes Portemonnaie. Mögen die Nächsten so viel Spaß haben wie wir. Zur Krönung der Heisswettertour spendierte der Guide noch ein Eis für die Gruppe, welches wir bei 34 Grad unterm Sonnenschirm genießen durften. Norbert (V1)


20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 26.07.20 Ab Lindlar zur Dhünntalsperre

20200726 Dhünntalsperre.jpg Link Lingenbacherhof.jpg

Morgens 3 Uhr. Der Wettergott hat recht und es schüttet aus allen Kübeln. Ich sollte allen absagen. 4 Uhr, verpennt, keinem abgesagt und auch nicht um 5. es plätschert und grollt in der Ferne. Bei Gewitter fahren geht garnicht. 7 Uhr, die erste Rückfrage, fahren wir heute, haben Regensachen eingepackt. Wetterapp gecheckt und entschieden: Wir treffen uns zumindest schon mal und entscheiden vor Ort. 9 Uhr, blauer Himmel, in der Ferne grauschwarze Wolken. 7 Menschen die Lust auf 50 km Regen haben, aber keinen bekommen werden. Über die Altenlinde holen wir noch Christa ab und fahren durch den Brungerst und Heibach bergan zu den frisch gestrichenen Ommerborner Kreuzen. Unsere BIO-BIKER, der Begriff wurde heute erfunden, waren froh, dort die erste Pause geniessen zu dürfen. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Pastor der Kirche "In der Delling" ging es über Forsten und Kürten zur Dhünntalsperre. Nach 5 km Schotter erholten wir uns ausgiebig um dann in der Folge bergan zu schieben. Nass, steil, Querfugen und die Angst auf letztendlich zu wenig Batteriepower ließen hier die Schieberei als einzige Option zu. Unsere Biobiker wollten ausgerechnet an diesem Berg zeigen wie es geht, doch weit gefehlt. Das klappte mal nicht! Ein Stück über die B506 Richtung ehemaligem Porsche-Zentrum, runter nach Kürten zum Gut Hungenbach und wieder bergan nach Olpe ließen den Neid auf uns E-Biker wach werden. An der Hermannsquelle vorbei, eine extrem schmale Brücke queren und wieder bergan, schiebend und schnaufend. Ich beneide die Biobiker, die brauchen nicht auf Strom zu achten. Endlich ging es dann lange bergab über Rodenbach zur Bahntrasse nach Lindlar. Es hat nicht geregnet, doch nass waren wir trotzdem. Norbert (V1)


20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 19.07.2020 Ruine Eibach, Neuenburg und Zwergenloch

20200719 Eibach.jpg Höller-Reisen, einer unserer Sponsoren.jpg

Sonntagmorgen, 10 Uhr - 6 Wanderer stehen am Parkplatz in Eibach und scharren nervös mit den Hufen. Wann wird es losgehen? Da kommt noch eine siebte Teilnehmerin 1 Minute vor dem Start. Jetzt ist alles bereit.
Wir steigen sanft zwischen Wiesen hinauf, betrachten die mächtigen Rinder. Im Wald geht es genauso sanft wieder hinab. Die Luft ist etwas schwül, aber erträglich, die Vögel zwitschern. Bald erreichen wir das Gelpetal, wandern leicht bergauf, biegen ab in Gimborntal.
Jetzt geht es zur Sache: 12% Steigung hinauf zur Straße nach Unterpentinghagen. Das ist nur eine Strecke von 400 Metern, aber es reicht, um den Kreislauf in Höchstform zu bringen. Etwas sanfter geht es durch den kleinen Ort, dann wieder steiler hinauf nach Oberpentinghagen. Auch hier staunen wir wieder über die wunderschönen Rinder mit ihren weit geschwungenen Hörnern. Eine kurze Verschnaufpause ist angesagt.
Als es schließlich weiter geht, ist der Wanderführer so begeistert von der Strecke, dass er nicht auf die Karte schaut - und schon ist es passiert: Der Weg sieht auf einmal unvertraut aus. Wir sind 300 Meter weit von der geplanten Strecke abgekommen und auf einem Weg, der uns nach nur etwa 1 km wieder an den Start bringen würde. Nicht mit uns! Zurück zur Strecke.
Diesmal geht es auf stark zugewachsenen Wegen zwischen Weiden hindurch, dann in einen Laubwald mit uralten Bäumen, manchmal auch nur Baumstümpfen - ein richtiger Zauberwald mit einem verwunschenen Teich.
Weiter geht es auf unserem Weg, noch einmal deutlich bergauf in der prallen Sonne, durch Oberlichtinghagen. Endlich: am Rande eines kleinen Wäldchens erwartet uns auf einem Spielplatz eine Bank- und Tischgruppe für ein kleines Mittagessen. Das haben wir uns verdient.
Auf einem Pfädchen geht es hinab nach Unterlichtinghagen. Am Dorfbrunnen sitzt eine junge Familie mit der bezaubernden Charlotte: 4 1/2 Monate Lebensfreude.
Auf geht es zum Endspurt: Die Ruine Neuenburg wartet auf uns. Erbaut wurde sie im 12. Jahrhundert als Grenzfestung zwischen Berg und Mark. Zerstört wurde sie von den Schweden im 30jährigen Krieg.
Ein drastischer Abstieg mit Steigungen von bis zu -18% auf 400 m führt uns zum Zwergenloch. Hier sollen der Sage nach früher Zwerge gewohnt haben. Ein Mensch aus der Nachbarschaft soll jedoch eine große Enttäuschung bei den Zwergen hervorgebracht haben. Sie zogen sich zurück und wurden nicht mehr gesehen.
Von unseren Autos trennen uns nur noch ein paar hundert Meter auf der Straße. Aber es erwartet uns noch ein Highlight: Der Rudi-Hoffmann-Pfad entlang des Scheelbachs ist einfach ein Schmuckstück. Lieben Gruß von Anton (V2)


20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 14.07.20 Das Quellental bei Valbert

20200714 Valbert.jpg Ketsaras traditionelle THAI Massage Marienheide.jpg

Mit 5 Personen trafen wir uns in Hösinghausen, da wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen auf einem, tatsächlichen, Wanderparkplatz. Spielmöglichkeiten für Kinder, Bänke und alles tip top aufgeräumt. Wir wanderten eine empfohlene Route vom "Waldschrat Plettenberg", die ich die Woche vorher auf Komoot gesehen hatte und es wurde bestätigt: passt! Waldbeerenpflückend bewegten wir uns vorwärts, blaue Finger, blaue Zungen bis zu einem Teich unterhalb eines Hochmoores. Kurze Reinigung und weiter über einen zugewachsenen Waldweg zum Auto, wo pünktlich mit uns der angesagte Regen ankam. Hier wollen wir wieder hin. Anderen Weg, andere Strecke. Norbert (V1)


20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 12.07.2020 Über Berg und Tal von Wiehlmünden nach Strombach und zurück

Berichte von Steffi und Anton

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Bericht von Anton

Wir starteten um 10 Uhr am großen Parkplatz an der Dorfgemeinschaftshalle Wiehlmünden. Auf einer schmalen Fußgängerbrücke überquerten wir die Agger direkt am Wehr. Auf der anderen Flußseite ging es über einen asphaltierten Weg nach rechts, vorbei am Stauweiher mit unzähligen Wasservögeln. Kurz darauf erreichten wir Osberghausen. Hier hörte man erstes Stöhnen: Im spitzen Winkel wendet sich der Weg nach links und steigt dann auf einer Strecke von etwa 1 km um 100 m an. Am Ortseingang von Buschhausen wandten wir uns nach rechts in einen Waldweg, der nun fast eben und mit schönen Aussichten auf das Aggertal den Ort umging. An seinem Ende erreichten wir wieder die Straße, konnten links und rechts prachtvolle Aussichten auf Osberghausen und Stiefelhagen bestaunen und durchquerten den Weiler Dörrenberg. 200 m darauf verließ der Weg die Straße endgültig und stieg noch einmal deutlich an, wenn auch nicht so stark wie zuvor. Immerhin: auch hier ergab sich ein Höhenunterschied von 80 m auf 1 km Strecke.

Wir erreichten den Rastplatz am Kreuzungspunkt der Straßen von Wahlscheid, Dörrenberg und Hollenberg. Bänke und ein Steintisch luden uns zu einer kleinen Rast ein. Bald schon aber drängten uns unsere sportlichen Teilnehmer zum Weitergehen. Da sage noch einer, Wandern sei kein Sport. Es ging nun mäßig steil hinunter - erst bis kurz vor den Ort Thal, dann ins Lambachtal. Einige unserer Teilnehmer entfernten sich unerlaubt von der Truppe, um Himbeeren zu sammeln. Da niemand ihre Abwesenheit bemerkte, wanderte der Kerntrupp weiter hinab ins Tal. Hier stießen die aufgeregten Abtrünnigen wieder zur Kernmannschaft: Sie hatten plötzlich niemanden mehr gesehen und bei einem Abzweig nicht gewusst, wie die Tour weitergehen sollte.
Nach dieser Aufregung querten wir die Lambachtalstraße und begannen unseren langen Weg durch das Tal nach Strombach - immer leicht bergauf. Der Versuch, die netten Taxileute (Isabella, Tochter Vivien und Antje) telefonisch zu benachrichtigen, erwies sich als äußerst schwierig, da es die Telekom versäumt hatte, den Wanderweg mit einem Netz zu versorgen. Etwa 1 km bergauf klappte es schließlich. Wir erreichten Strombach und machten am Gasthof "Zum Lambachtal" Rast, um auf die Autos zu warten. 9 Wanderer verließen uns hier, um in Wiehlmünden schon einmal Kaffee und Kuchen zu genießen.
Wir anderen machten uns auf den Rückweg: Über einen schönen Höhenrücken mit atemberaubenden Tiefblicken in das einsame Oetterstal erreichten wir nach nur gut 1 h Oesinghausen.
Nun verlief der Weg über einen schmalen Pfad, der an einem sehr steilen Hang parallel zur Bahn nach Osberghausen führt. Die Wegeführung war zum Teil abenteuerlich und an einigen besonders ausgesetzten Stellen rechts - also bergwärts - durch ein Stahlseil gesichert. Man mag bei trockenem Wetter darüber lächeln - bei Nässe oder Glätte ist aber sicher schon mancher recht froh über die zusätzliche Sicherheit gewesen.
Gleich danach erreichten wir aber Osberghausen auf einer kleinen Straße, die uns zunächst zurück zum Abzweig Richtung Buschhausen, dann am Stauweiher vorbei und über die kleine Brücke zurück zum Parkplatz führte. Hier stand Isabella schon bereit, die uns mit Bergischem Landbier (mit und ohne Alkohol), Wasser, Saft, Kuchen und Schnittchen verwöhnte. Sehr zufrieden verließen die 8 Aufrechten eine Stunde später die gastliche Stätte und machten sich auf den Weg heimwärts. Anton (V2)

Besten Dank an Isabella auch die Erstabtrünnigen lecker zu versorgen.

Und so beschreibt Steffi die Wanderung:

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Bericht von Steffi

Ausgangspunkt der Wanderung ist das Dorfgemeinschaftshaus in Wiehlmünden. Über Buschhausen und Dörrenberg geht es hinauf durch das Lambachtal bis Strombach und zurück über Oesinghausen nach Wiehlmünden. Satt grüne Ausblicke auf Wiesen und Wälder, einige kleine Weiler und abwechslungsreiche Waldwege sind charakteristisch für diese asphaltarme Tour. Kurz vor Schluss wird an einem steilen Abhang Trittsicherheit erforderlich, ein Seil ist aber vorhanden. Danke an Anton vom SGV Lindlar für diese schöne Wanderung!


20200101 WhatsAppLogo_grün.jpg 03.07.20 Überquerung der Agger-Halbinsel mit Norbert und Umrudung der Sperre mit Lothar

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McGeiz

Überquerung der Agger-Halbinsel, das geht doch nicht und gibt es nicht. Das war die erste Antwort zu meiner neuen Planung. Aber, gesagt, getan und so trafen sich elf Freunde und 2 Wauwies um die Idee umzusetzen. Es ging hervorragend und die Fütterung der Teilnehmer erfolgte in Mengen mit Him-und Blaubeeren. On Top of the Hill konnten wir noch den alten Burggraben erahnen, der ehemals die dortigen Bauwerke und Menschen schützte. Nach dieser kleinen Runde trennte sich die Gruppe, um noch eben die Aggertalsperre zu umrunden, also noch mal 9,5 km anhingen. Viel Spaß dabei und bleibt gesund. Norbert (V1)

 

Im Anschluss an den schönen Nachmittags-Spaziergang folgte für einige noch die Umrundung der Aggertalsperre. Borretsch, Johanniskraut, Kerbel, Knöterich......Gut 10 Km in reichlich 2 h waren nicht nur sportlich. Wilder Majoran und Kümmel, Melde, Heideröschen........Denn Alfons, unser wandelndes Pflanzenlexikon bescherte Ingrun und Lothar eine ebenso kurzweilige wie informative Botaniktour, mit unzähligen Hinweisen zur Bestimmung und kulinarischen Verwendung der Blumen und Kräuter am Wegesrand. Giersch, Schafgarben, Brunnenkresse, Pimpinell, Springkraut.....
Dank des Fichtensterbens konnten wir außerdem neuartige Aussichten auf den See und die Waldberge ringsum genießen.
Schöner Weg! L.

Weitere Touren gibt es hier auf KLICK oder über die Seitenleiste "Wanderberichte"

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