Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

10.08.19 Winterberg

Bericht Nr. 1 zu den Nicht-Wanderern
(Bericht Nr.2 zu den Wanderern siehe weiter unten)

Alles ist von Harald fertig geplant, Höller-Bus, Wander-und Fahrstrecke, Wanderführer, Pausen, Einkehr usw. usw. Doch dann muss seine Frau unvermittelt ins Krankenhaus und fällt als Wanderführerin der Nicht-Wanderer für Winterberg aus.

Also springen Regina und Norbert ein und übernehmen von Jetzt auf Gleich ihre Wanderführertätigkeit. Nur, womit unterhält man auf die Schnelle 10 Nicht-Wanderer für ungefähr 4 Stunden, ohne Vorbereitungszeit? 

08:27 Uhr, Frielingsdorf, der Höller-Bus steht bereit und bringt uns über LIndlar und Engelskirchen zum Bahnhof nach Winterberg, wo sich die Gruppe in Wanderer und Nichtwander aufteilt. Die Einen möchten den Schluchtenweg mit Harald laufen, die Anderen einen Tag in Winterberg mit Bummeln verbringen. Und der Plan von Regina und Norbert steht!
Harald verlässt den Bus mit seiner Gruppe nach rechts, Norbert mit der seinen nach links, um nach 20 Minuten wieder aufeinander zu treffen. Die Überraschung war riesig, denn für die Nichtwanderer war der Wanderweg schon beachtlich schwierig, steil und holprig, geschweige denn der folgende Aufstieg. Immerhin ist dieser Weg als "Kurweg" zum Kurpark gekennzeichnet, wäre jedoch von keinerlei Rollatoren, Skootern oder Röllstühlen zu bewältigen.
Also nicht vergessen: Das Sauerland ist bergig.

Nach erfolgtem Aufstieg erholten wir uns alle auf den Sitzgelegenheiten im Kurpark,
20190810 Winterberg Bank1.jpg 20190810 Winterberg Bank2.jpg

wobei einige von uns ihrem Spieltrieb freien Lauf ließen.
20190810 Winterberg Doris.jpg 20190810 Winterberg Sport1.jpg

Weiter ging es zum Ei-Hotel, dem "Oversum ****S", um dort auf der Terasse einen Kaffe, Zugarre oder ein erstes Bier in der Sonne zu geniessen.

20190810 Winterberg Oversum.jpg 20190810 Winterberg Pause.jpg

Kurz darauf ging es dann durch die Altstadt zum Marktplatz, wo wir uns mit einem Lokomotive-Shuttle noch eine gute Stunde Winterberg zeigen ließen. Netterweise stoppte das Shuttle auf dem Rückweg direkt an unserem Ziel, dem Pannenkoekenhuis,

20190810 Winterberg Pannenkoekenhuis.jpg 

wo Harald das Mittagessen für uns bestellt hatte. Was soll ich sagen, lecker wars, Bedienung freundlich, Wartezeiten passten und mit nur 15 Minuten Verspätung ging es wieder heim. Sche war,s..... Norbert (V1)

Bericht Nr. 2 zu den harten Mädels und Jungs
Bericht Nr. 1 zu den Nicht-Wanderern siehe weiter oben

Um 8:30 Uhr sollte der Bus in Frielingsdorf starten, um 9:00 Uhr in Engelskirchen. Verwirrung an der Haltestelle: Da standen so viele unbekannte Wanderer. Eine andere Wandergruppe, die zufällig am selben Tag vom selben Punkt aus starten wollte? Weit gefehlt: Es war eine große Anzahl Gäste, die mit uns ins Sauerland fahren wollte.

Pünktlich ging es los. Der Busfahrer Ralf lotste uns mit professioneller Sorgfalt über die A4 nach Olpe, dann weiter über die Berge ins Lennetal und ins Hochsauerland.

Gegen 11:30 Uhr konnte die Wanderung losgehen. Norbert und Regina führten die „Nicht-Wanderer“, die einen Stadtbummel machen wollten, Harald die Wandergruppe. Die beiden Gruppen trennten sich. Die Wanderer stiegen über schmalste und steile Pfade hinab zum Schluchten- und Brückenpfad. Nach 20 Minuten die große Überraschung: die beiden Gruppen trafen wieder aufeinander. Norbert und Regina hatten es nicht bei einem Mini-Stadtbummel belassen (Weitere Einzelheiten in Norberts Bericht. s.o. Bericht Nr. 1)

Die Wandergruppe stieg weiter auf den steilen Pfaden bergab durch ein romantisches enges Tälchen nach Elkeringhausen. Dort gab es im schön angelegten Kurpark an einem See die verdiente und nötige Mittagspause.

Wir wandten uns nach links. Wir wussten: Die Ruhrquelle, unser nächstes Ziel, lag nicht im Tal. Ein Blick auf die Karte zeigte, dass der Weg wohl nicht ganz sanft ansteigen würde. Tatsächlich überstieg die Steigung unsere Erwartungen deutlich. Als wir nach einer Stunde die knapp 200 Höhenmeter geschafft hatten, wussten alle, was sie geleistet hatten. Aber die Aussicht unterwegs entschädigte uns für die Mühen.

Aus der Ruhrquelle floss leider nur wenig Wasser; es hatte in den letzten Wochen einfach zu wenig geregnet. Trotzdem ist die Stelle ein Anlaufpunkt für viele Wanderer und Radfahrer, beginnt dort doch der Ruhrtal-Radweg.

Nach einer Pause setzten wir unseren Weg fort und gelangten gegen 15:30 Uhr nach etwas über 12 km zum Pfannkuchenhaus, wo es ein verspätetes, aber leckeres Mittagessen gab.

Auch die Rückfahrt mit dem Bus verlief reibungslos und sicher.

Einen Dank an Harald für die gut vorbereitete, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Wanderung!

 Komoot für die Nichtwanderer: aus Bericht Nr. 1

Komoot für die Wanderer aus Bericht Nr. 2