Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

28.07.19 Agathaberg Stüttem

Klasse, was für ein Tag. Die grosse Hitze ist vorbei, die Gewitter durchgezogen und so treffen sich morgens um 10 in Deutschland Mitglieder des SGV-Lindlar, sowie Gäste zur Wanderung von Marita und Sigi in Agathaberg. 

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Es sollten um 12 km laut Wanderheft werden, doch nachdem unsere Wanderführer die Tour vorgelaufen haben, wurde diese kurzerhand um 3KM gekürzt, da man nicht rund 3,5 km an einer viel befahrenen Strasse entlang laufen wollte. Dauernd Autos, LKW und Moppeds.
Gute Entscheidung...

Bei diesigem schwülen Wetter ging es von der Kirche auf schmalen Wald- und Fahrwegen nach Oberdierdorf, Ober- obwohl es dauernd bergab ging, nach Kahlscheuer wo die erste kleine Pause gemacht wurde. Begrüsst wurden wir dort von einem Junghund, der allerdings bei Nachfragen des Besitzers bereits 8 Jahre alt sei.

Nachdem jeder seinen Regenschirm aufgespannt oder die Jacke angezogen hatte, spazierten wir entlang ausgedehnter Maisfelder nach Hintermühle zur Mittagspause.

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Der Regen war mittlerweile verflogen, die Luft stickig und modrig riechend. Das Wasser tat bestimmt allen Pflanzen gut und die erfrischende Luft den Wanderern. Erfrischend wäre auch der Einkauf an der Milch-Tankstelle gewesen, doch diese war am heutigen Sonntag leider geschlossen.

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Erschreckend immer wieder zu sehen, was die Trockenheit unsere Bäumen bisher angetan hat. Insbesondere bei "Fähnrichs Stüttem" fiel uns das ins Auge. Erfreulich war es aber dort immer wieder ausgedehnte Weideflächen mit Huftieren zu sehen. Erstaunlich wie zutraulich so ein junges Wesen sein kann.

20190728 Agathaberg Baumsterben.jpg 20190728 Agathaberg Pferde.jpg

Eine Wanderhütte mit Sitzgelegenheit gab uns 2 km vor dem Ziel die Möglichkeit einer weiteren Verschnaufpause, wobei Norbert unbedingt das gereichte Bonbon in die Lunge inhallieren musste. Zumindest die Lacher waren auf seiner Seite.
Da Marita und Siggi sich als Abschluss einen "kleinen" Berg ausgesucht hatten, kamen wir schliesslich und endlich schnaufend und triefend in Agathaberg an, um in der dortigen Gaststätte noch ein "Eis" zu uns zu nehmen. Die Streckenverkürzung des Wanderplans war beachtlich. Wir erreichten unsere Fahrzeuge statt nach 11,5 km, nach immerhin 11,2 km.

Der Weg ist das Ziel und nicht die Entfernung!

Norbert (V1)