Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

10.06.19 Haldy Turm Ründeroth

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir pünktlich um 13 Uhr am Bahnhof in Ründeroth. Auf der Wilhelmsbrücke ging es zunächst auf die andere Aggerseite.

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Der Wanderführer berichtete, dass die Brücke ca. 1860 gebaut wurde, 10 Jahre später aber vom Hochwasser weggerissen wurde. Der Ründerother Verschönerungsverein beschloss, eine neue Brücke zu bauen. Finanziert wurde sie maßgeblich von 4 Handwerksmeistern, die allesamt Wilhelm hießen. 
Durch ein Naturschutzgebiet wanderten wir auf wunderschönen Pfaden entlang der Agger zunächst nach Wiehlmünden mit seinem herrlichen Stauweiher voller Wasservögel, dann weiter nach Osberghausen. Hier wurde der Weg alpin: Auf der Felsseite (links) mit einem Stahlseil gesichert und auf der anderen Seite fast senkrecht in einen Abgrund blickend, tasteten wir uns vorsichtig über den extrem schmalen und steinigen Pfad nach Oesinghausen.
Hier begann ein anstrengender Anstieg, der uns jedoch zahlreiche schöne Ausblicke ins Aggertal bescherte. Die Anstrengung machte sich ganz schön bemerkbar. Oben angekommen, empfahl uns der Wanderführer einen Abstecher zu einem schönen Rastplatz, aber wir zogen einen Stapel Holz direkt am Weg vor.

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Von nun an ging es aber ständig bergab, zunächst auf einem ganz schmalen Waldpfad, dann auf einem Wirtschaftsweg, direkt auf den Haldyturm zu. Der Turm ist einem Landrat namens Haldy gewidmet und wurde von dankbaren Ründerother Bürgern um 1900 erbaut. Die Fittesten unter den SGVlern erklommen die 18 Meter auf 93 Stufen und betrachteten Ründeroth und das Aggertal aus der Höhe.

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Der Abstieg war schnell erledigt. Ein paar ganz Verwegene nahmen sogar den Steilpfad durch den Weinberg. Im Eiscafé Dolomiti feierten wir unseren Erfolg bei einem leckeren Eisbecher. Weitere Bilder, auch von den Bewohnern des Naturschutzgebietes findet ihr unter der u.g. Komoot Tour

Danke Anton für die angenehme anstrengende Tour.....