Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

12.05.19 Grafen- und Mönchsweg

Es war mal wieder soweit, Wochenende und Wandern. Eine vernünftige Kombination und so trafen sich Mitglieder des SGV-Lindlar und drei Gäste auf einem Parkplatz am Altenberger Dom. Auf Nachfrage zu der Information der Gäste zu unserer Wanderung wurde uns mitgeteilt, dass unsere Tour über Lindlar-Touristik gefunden wurde. (Ich liebe es, wenn ein Werbe-Plan gelingt). Nachdem jeder Gast seinen Wanderobulus über zwei Euro bei Harald, unserem heutigen Wanderführer entrichtet hatten, und Harald die Route erklärte, 
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ging es am Altenberger Dom vorbei in die umliegenden Wälder.  20190512 Grafen- und Mönchsweg Wandertafel im Laubwald.jpg 
Zeitweise entlang der Dhünn, entlang der Kraftfahrstrasse von Odenthal nach Leverkusen oder durch kleine Vorortstrassen mit niedlichen Häuschen, grossen Autos und gepflegten gerichteten Gärten.
20190512 Grafen- und Mönchsweg Hortensie.jpg 20190512 Grafen- und Mönchsweg Sitzbank.jpg

Mittagspause wurde mal wieder gegen 12 Uhr gemacht, nachdem wir lange genug eine Sitzgelegenheit gesucht hatten, und ein jeder stärkte sich mit Obst, Brot, Fleisch und mitgenommenen Getränken. 20190512 Grafen- und Mönchsweg Mittagspause.jpg 

Wieder entlang der Dhünn erreichten wir schließlich Odenthal, kreuzten die Hauptstrasse, wobei uns ein Motorradfahrer "Vorfahrt" gewährte (das musste ich einfach mal schreiben) und folgten der Dhünn bis etwa 1000 Meter vor unserem Parkplatz. Wir konnten ihn fast schon sehen! Hier hatten wir allerdings die Wanderrechnung ohne Harald gemacht, denn wir kreuzten abermals die Hauptstrasse und erklommen, ja erklommen, einen Weg, der auf ca. 200 Meter ungefähr 100 Höhenmeter machte. Ihr kommt es unten im Komoot Höhenprofil anschauen.

20190512 Grafen- und Mönchsweg Steiles Stück.jpg 
Danke Harald, das brauchten wir alle nach den bisherigen 10 Kilometern. Nach weiteren zwei Kilometern sprachen uns zwei Frauen an, ob wir denn auch dem 360 Millionen Jahre alten Meeresboden bewundert hätten, der hier zu einem Privatgrundstück gehöre und geologisch auf einer grossen Tafel beschrieben wurde. Hatten wir nicht, taten es dann aber brav. Kurz darauf erreichten wir unsere Fahrzeuge und verabschiedeten uns mit einem erfrischenden : Frisch auf.

Norbert (V1)